Kasperltheater US-Wahlen

US-Wahlen: das Kasperltheater ist vorbei

(Satire) Heute ist es also soweit. Das Kasperltheater der US-Präsidentschaftswahlen nimmt ein Ende. Egal wer es wird, wir werden es mit komischen Typen zu tun bekommen. Entweder Krokodil oder Räuber. Wer wer ist, dürft ihr, liebe Kinder, selbst entscheiden. Der schräge Donald ist echt schräg, die undurchsichtige Hillary aber gut zu sehen. Die Amerikaner werden so oder so weiter den Polizisten auf der Weltbühne geben. Auch wenn sie von gar keine Kindern gerufen werden. Und wenn Kinder sie rufen, kommen sie meistens nicht. So ein Blödsinn. Sie sind auch ein bisschen wie der Seppl und machen auf Kosten anderer auf dicke Hose. Das Kasperltheater geht also auch weiter, wenn es vorbei ist. Das, liebe Kinder, muss man nicht verstehen.

Großartige Vorbilder für unsere Kinder

Was kann man von den Super-Seppls der amerikanischen Politik lernen, liebe Kinder? Genau, wer Kohle hat, kann in US-Amerika alles werden. Wer keine hat, schaut ins Rohr. Und der gute Naiv-Kasper, in Amerika heißt der Sanders, sitzt jetzt im Keller und muss für die böse Großmutter Hillary, die kalte und gerissene, Kartoffeln schälen. Anders als im deutschen Kasperltheater ist die Großmutter im amerikanischen eher eine Horror-Oma. Ja, genau, so ähnlich wie die Horror-Clowns. Das hat bestimmt etwas mit Halloween zu tun und der amerikanischen Edelkultur zu tun.

Ein Polizist ist im Stück gar nicht aufgetreten. Die sind in Amerika bei vielen besonders pigmentierten Menschen nicht sehr beliebt. Die erschießen laufend Leute, die anders aussehen als sie selbst. Das kommt nicht gut an. Zumindest bei Hillary, bei Donald weiß ich es nicht so genau. Deshalb dürfen sie hier nicht mitspielen. Der Polizist hätte auch nicht viel ausrichten können. Obwohl er beide Katastrophen-Kasper schon alleine wegen ständigem Lügen und Betrügen hätte einsperren müssen. Der Donald, nein, nicht Donald Duck, aber so ähnlich… der Donald hat beim Lügen wahrscheinlich gewonnen, sagen manche. Die Hillary war aber auch nicht schlecht. Mit einem guten Polizisten wäre die Show schnell vorbei gewesen. Aber Show, liebe Kinder, ist in Amerika das aller, aller Wichtigste. Vielleicht hat er auch deswegen nicht mitspielen dürfen.

Das Ende der Kasperl-Show, der Anfang der Kasperl-Show

Kasperltheater WahlenOohhhh, nun ist es fast vorbei. Aber liebe Kinder, nächstes Jahr kommt das Kasperltheater wieder. Ja, wirklich. Dann wählen viele arme und naive Deutsche ihre diäten- und pensionsreichen und dumpfbackigen Politiker. Ja, wieder die Gleichen. Ja, das sind auch Krokodile und Räuber. Da spielt auch eine Großmutter mit, also wahrscheinlich. Sie ist keine Gute, eher irgendetwas zwischen der bösen Stiefmutter und der Eiskönigin. Sie hat auch etwas von Rumpelstilzchen. Sie stampft zwar nicht mit dem Fuß auf, hält aber ihre Hände immer so komisch zusammen. Das bedeutet, glaube ich, das Gleiche.

Polizisten werden im deutschen Kasperl-Stück viele dabei sein: der Polizist Horst, der Wachtmeister Özdemir und der Kommissar Sigmar. Nein, der Sigmar ist kein Country-Sänger, der ist Provinz-Politiker. Eine Art Donald wird auch herumgeifern. Sie heißt Frauke. Ob sie auch lügt wie gedruckt? Tja, das kann ich jetzt auch nicht so genau sagen. Wenn ihr, liebe Kinder, aber gut aufpasst, und ihr immer schön aufs Maul schaut, bekommen wir es vielleicht zusammen heraus. Am besten ihr schaut allen, die mitspielen, genau zu. Da könnt ihr gaaanz viel lernen. Am meisten, wie man es nicht macht. Das ist doch was Schönes.

Kasperl kann ich keinen entdecken. Vielleicht wisst ihr, wo der steckt. Manche sagen ja, er heißt jetzt anders und versteckt sich München, Berlin oder Dresden. Oder er sitzt beim Kasperl Sanders im Amerika mit im Keller und schält Kartoffeln für Hillary. Hm, vielleicht heißt unser Kasperl ja Angela. Die klatscht ja schon lange vor Freude, wenn die Freunde von überm Teich pupsen. Ja, da habt ihr Recht, das ist komisch Kinder. Ihr könnt euch  wirklich auf das neue Kasperltheater freuen. Das wird ein Riesenspass. Fast ein ganzes Jahr lang Kasperltheater.

Und danach ziehen wir weiter mit unserer Kasperl-Show… nach Brüssel, Paris, London, Istanbul… Was jetzt mit Amerika ist? Hm, ist auch irgendwie egal…

 

Artikel teilen...Share on Google+Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on LinkedInPin on Pinterest

Schreibe einen Kommentar