Archiv der Kategorie: Ziele

Ziele finden und erreichen

Ziele finden und erreichenWenn es um Ziele geht, beginnen Sie am besten mit Ihren Wünschen. Denn Wünsche sind die Geschwister der Ziele. Sie sind jedoch nicht dasselbe, wie Sie noch erfahren werden. Als authentischer Verkäufer sollten Sie sich über Ihre persönlichen und verkäuferischen Ziele bewusst sein. Als Führungskraft ermitteln Sie Ihre Ziele als Chef, für sich selbst, für Ihr Team und das Unternehmen. Als Mensch bringen das alles unter einen Hut mit Ihren ganz persönlichen Zielen in den unterschiedlichen Lebensbereichen. Diese Ziele sollten zusammenpassen und sich nicht widersprechen. Sonst behindern Ziele aus dem einen Lebensbereich (z.B. Beruf), Ziele in einem anderen (z.B. Familie). Das zeigt schon der gesunde Menschenverstand.

“Wenn du wirklich etwas willst, findest du einen Weg. Willst du es nicht wirklich, findest du Ausreden.“
Arabisches Sprichwort

 .

Lebensbereiche und Rollen

Wenn Sie über sich nachdenken, bewegen Sie sich in einem „Haus mit vielen Zimmern“ – Ihren Lebensbereichen oder Rollen. Manche haben Sie mit Anderen gemeinsam, andere sind speziell und betreffen möglicherweise ausschließlich Sie. Sie sind beispielsweise Berufstätiger, Mitarbeiter, Verkäufer, vielleicht Chef, Lebenspartner, eventuell Vater, auf jeden Fall Kind und vieles mehr.

“Wir sind das, was wir wiederholt tun.” Aristoteles

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Ihre Werte – Ziele-Selbst-Coaching 10

Werte - Ziele - OrientierungKennen Sie Ihre Kernwerte? Die Werte, die Ihr Leben bestimmen, nach denen Sie sich quasi automatisch ausrichten, Ihr persönliches Navigationssystem für Ihre Lebensplanung, Ihren Umgang, Ihr Verhalten, Ihre Entscheidungsstrategien?

Werte bekommen Sie mit auf den Weg. Als Kind lernen Sie von den Eltern, als Jugendlicher von Vorbildern und Antivorbildern. Werte werden manipuliert, durch Politik, Medien, Gesellschaft. Durch Sie selbst. Und sie sind wichtig.

„Klar, mein höchster Wert ist Integrität. Dazu gehört Ehrlichkeit …“ Stopp! Und Vorsicht. Der Mensch lügt durchschnittlich 200 x am Tag – erwiesen. Schon Dreijährige beherrschen das Lügen. Einfach abgeschaut. Lernen am Modell. So entsteht auch ein Großteil unserer Werte. Abgeschaut. Abgehört. Abgefühlt.

Werte und Ziele

Aus IHREN Werten und Motiven können Sie IHRE Ziele herleiten. An Ihren Werten sollten Sie Ihre Ziele messen. Denn nur Ziele, die zu Ihren echten Werten passen, haben eine Chance erreicht zu werden, tatsächlich erreicht zu werden. Das ist erwiesen und hat viel mit GMV – gesundem Menschenverstand – zu tun.

Wenn Sie Freiheit und Selbstbestimmung lieben, sollten Sie kein Soldat werden, kein Profifußballer, auch fünf Kinder wären da nicht wirklich passend. Vielleicht ist es für Sie auch besser, nicht in einem kleinen Dorf zu leben, wo jeder jeden kennt – nun, ich denke, Sie wissen, was ich meine.

Geschichten zum nachdenken

Zwei Mönche am Fluss

Zwei Mönche wuschen ihre Esschalen gerade im Fluss, da bemerkten sie einen ertrinkenden Skorpion. Einer der Mönche schöpfte ihn sofort aus dem Wasser und setzte ihn am Ufer ab. Dabei wurde er gestochen. Als er sich wieder seiner Schale zuwandte, fiel der Skorpion erneut ins Wasser. Der Mönch rettete ihn wieder und wurde noch einmal gestochen. Der andere Mönch fragte ihn: ,,Warum rettest du diesem Skorpion immer wieder, obwohl du doch weißt, dass es in seiner Natur liegt zu stechen?“ Da antwortete der Mönch lächelnd: ,,Weil es in meiner Natur liegt zu helfen.“[1]

 

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Selbst-Coaching Werte 1 – Übung
Selbst-Coaching Werte 2 – Werte ermitteln

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[1] Quelle: http://www.eagle-vision-communication.de/Metaphern-Geschichten347_Zwei_Moenche_am_Fluss.htm
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Unbewusste Motive – Ziele-Selbst-Coaching 9

Eisberg - 90 Prozent unter Wasser
Eisberg – 90 Prozent unter Wasser

Wir wissen ja meistens was uns wichtig ist – meinen wir. Unsere Werte sind letztlich auch die Motive, die unsere Entscheidungen und Ziele beeinflussen. Spannend wird es, wenn Sie herausfinden wollen, welche unbewussten Motive Sie antreiben und bestimmen. Das Unterbewusstsein ist laut Experten (und unseren Erfahrungen) wesentlich mächtiger als unser bisschen bewusstes Denken. Bis zu 90 Prozent spielen sich unter der Wasseroberfläche ab und wir bekommen nichts davon mit wie bei einem Eisberg.

Das Gleiche gilt für die Wahrnehmung: „Die Gesamtheit der aufgenommenen Signale ist immens groß und wirkt als großes Paket auf dem Grund des Sees (Unterbewusstsein), während die bewusst wahrgenommenen Signale die Schaumkronen auf den Wellen sind. In jeder Sekunde nehmen wir rund 10.000.000 Bits auf. 16 Bits nehmen wir bewusst wahr.[i] Erst wenn wir feststellen, dass wir Mist gebaut haben oder woanders angekommen sind als wir hin wollten, merken wir, dass es da eine Kraft gibt, die uns irgendwie steuert.

Unbewusste Motive erforschen

Der deutsche Psychologe Oliver Schultheiss, der an Universität Erlangen-Nürnberg und der University of Michigan, einem Mekka der Psychologie, arbeitet, hat das sogenannte Picture Story Exercise weiterentwickelt. Damit ist es möglich die meist verborgenen Bedürfnisse unseres Unbewussten aufzustöbern und kennenzulernen. Es basiert auf einem Verfahren, das man den Thematischen Apperzeptionstest (Auffassungstest, TAT) nennt. Dabei erzählen Probanden Geschichten zu einer Reihe von Standardbildern. Diese erzählten und aufgezeichneten Geschichten werden dann nach der Stärke des Gesellungs-, Leistungs- und Machtbedürfnis überprüft und so die unbewussten Motive und Werte ermittelt. Sie werden bereits ab einem Alter von sechs Wochen angelegt.

Sie (die unbewussten Motive, der Autor) beeinflussen unser Handeln und die Zielsetzung ein Leben lang. Im frühkindlichen Alter werden die impliziten (unbewussten, der Autor) Motive gebildet, die sich aus Reaktionen und Verhaltensweisen des Babies heraus ableiten, welche bereits in diesem Alter mitbekommen, welche Reaktionen der Umwelt auf welche Aktion folgt und wohin diese führt. Damit positive Reaktionen weiterhin bestehen bleiben, wendet das Baby die entsprechenden Handlungen an.“[ii]

Der Picture Story Exercise […] ist eines der derzeit besten psychologischen Instrumente, um die Bedürfnisse, die wir unbewusst haben, an die Oberfläche des Bewussten zu bringen.“[i]

Unser Unbewusstes zeigt sich in Vorlieben, Bedürfnissen und Wünschen. Vor allem jene, die uns nicht wirklich bewusst sind, uns aber auch zu dem machen, der wir sind. Diese Bedürfnisse lassen sich auf drei Grundbedürfnisse reduzieren:

Bindung, Leistung, Macht.

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[i] Bas Kast: Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft, S.98
[ii] http://www.portal-der-psyche.de/gesunde-psyche/reiss-profile/motive-ursprung-motivation/motive-ursprung-motivation-implizit.html
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Werte: Reiss-Test – Ziele-Selbst Coaching 8

WerteWerte sind seit Jahren in der Diskussion. Zurück zu den wahren Werten. Die Gesellschaft braucht wieder Werte. Der Werteverfall in Gesellschaft und Wirtschaft ist mit schuld an Wirtschafts- und Bankenkrise … dahinter stecken immer Menschen, keine Staaten, Unternehmen, Banken. Dahinter stecken Typen wie Sie und ich! Natürlich schimpfen wir auf gierige Manager und noch gierigere und bodenlos unverschämte, arrogante und dumme Banker. Aber wenn Sie oder ich in deren Situation gewesen wären, dann …

Wir sind nicht sooo unterschiedlich wie wir Situationen wünschen, nicht so ähnlich, wie wir es in manchen Situationen wünschen und auch nicht so ähnlich, wie wir es in Bezug auf Stars und Vorbilder wähnen. Erst Mitte der 1990er-Jahre hat der amerikanische Psychologe Steven Reiss herausgefunden, dass Menschen von 16 Lebensmotiven, Bedürfnissen und Werten getrieben werden. Ein großer Teil davon ist laut Reiss genetisch bedingt, da sie als Triebfedern auch bei Tieren vorkommen sollen und evolutionär bedeutsam sind (z.B. Ernährung, Ruhe, Aktivität). Allen Menschen sind die 16 Motive gemeinsam, jedoch in unterschiedlicher Ausprägung. Der individuelle Lebensmotiv-Mix bei gemeinsamer Basis für alle.

Ziele – die Frage nach dem Glück?

„Warum verhalten sich Menschen so, wie sie es tun? Was treibt sie wirklich an? Was macht sie in ihrem Leben letztlich glücklich und zufrieden? In einer eigenen Lebenskrise musste der Psychologe  (Steven Reiss, der Autor) Mitte der 90er Jahre überrascht feststellen, wie wenig die eigene Wissenschaft über die Frage nach dem „Wer bin ich?“ wirklich wusste. Dem Thema widmete Steven Reiss fortan seine ganze professionelle Schaffenskraft.“ (Psychologie Heute 03/2001, Seite 20)

Dazu untersuchte Reiss mehr als 6000 Personen in verschiedenen Ländern und fand heraus, dass allem Verhalten folgende 16 Motive zugrunde liegen:

Macht, Unabhängigkeit, Neugier, Anerkennung, Ordnung, Sparen, Ehre, Idealismus, Beziehungen, Familie, Status, Rache, Romantik, Ernährung, körperliche Aktivität, Ruhe

„Diese Motive, Wünsche und Werte bestimmen unser Leben: Sie sind der Stoff, aus dem wir gemacht sind und der unserer Existenz Sinn und Bedeutung verleiht. (…) Kein Lebensmotiv wird von zwei Menschen identisch erfahren oder gestaltet. (…) Wir sind viel individueller, als Psychologen bisher meinten: „Was Menschen so einzigartig macht“, betont der Persönlichkeitsforscher, „ist die jeweilige Kombination dieser Bedürfnisse und was sie für den Einzelnen bedeuten.““ (Psychologie Heute 03/2001, Seite 20 ff.)

Motive: Auswirkungen auf alles

Jeder Mensch hat ein charakteristisches Werte- und Motivprofil. Dieses Profil entscheidet darüber, wie Sie Entscheidungen treffen, was Sie tun, wie Sie es tun und wie Sie sich in Ihrem Leben einrichten und fühlen. Interessant dabei ist, dass laut Reiss Glück und Zufriedenheit keine Lebens-Triebfedern im engeren Sinne sind. Sie sind Beiwerk, Nebenprodukte, die auftauchen, wenn wir unsere Ziele erreichen, aber nicht selbst das Ziel.

Da gibt es das kurze, eher zufällige Glück, das als Wohlfühlen daher kommt, wenn Sie angenehme Dinge erleben, einen tollen Urlaubstag, ein Erfolgserlebnis im Beruf, einen genussvollen Augenblick bei einem tollen Abendessen. Und es gibt das Glück, das auf Ihren Werten basiert, dass aus dem Sinn Ihres Lebens kommt und ihm gleichzeitig Sinn gibt. Die gute Nachricht: Sie haben es tatsächlich selbst in der Hand.

Seines Glückes Schmied

„Diejenigen erfahren ein „überdauerndes, tiefes und erfüllendes Glück“, die ihre wahren Motive und Lebensgründe kennen und sich von ihnen durchs Leben tragen lassen. Daher steht das wirkliche Glück auch jedem Menschen offen: Völlig unabhängig von Reichtum, Status oder Attraktivität hat jeder die gleichen Chancen, sein Leben an den Werten zu orientieren, die es bedeutungsvoll machen.“ (Psychologie Heute 03/2001, Seite 20 ff.)

Dabei ist nach der Theorie von Reiss wichtig, dass es keine absoluten Werte oder Triebe gibt, wie sie andere Psychologen und Verhaltensforscher in der Vergangenheit propagiert haben. Nicht alle Menschen sind beispielsweise vom Überlebenswillen oder dem hedonistischen (sinnlich, lustvoll) Glücksstreben getrieben. Da gibt es viele und feine, gewaltige Unterschiede. Und wieder gilt: jeder Jeck ist anders.

Für einen Menschen, den Ruhe und Entspannung als wichtiges Lebensmotiv treiben, klingt Pablo Picassos Haltung geradezu manisch, ist aber laut Reiss normal und eben nur anders. „Nichts zu tun erschöpft mich“, meinte der Künstlerstar, „wenn ich arbeite, entspanne ich mich.“ Mancher wünschte sich das, wenn die Tretmühle wieder zuschlägt, hat aber leider andere Motiv-Schwerpunkte.

Motive ähnlich, Partnerschaft gut

Auch für die Partnerschaft macht Reiss recht klare Aussagen, fast schon ein Rezept für eine glückliche Paarbeziehung. Auf den Punkt gebracht, sagt er: Sie können nur in mit dem Partner wirklich glücklich werden, mit denen Sie Lebensmotive und Lebensziele gemeinsam haben. Von wegen Gegensätze ziehen sich an – nicht wenn es um Lebensmotive geht. Also machen Sie mit Ihrem künftigen oder jetzigen Partner den Reiss´schen Motivtest. Damit nichts schiefgehen kann. Da es auch vor Reiss durchaus hin und wieder mit der einen oder anderen Beziehung geklappt hat, müssen Sie sich hier nicht stressen. Eine gute Portion GMV tut es auch – hören Sie auf Ihr Gefühl, Ihren Bauch, Ihre Intuition – da schwingen Ihre Werte automatisch mit. Interessant ist so ein Partnertest trotzdem – aber Vorsicht vor den Nebenwirkungen.

Werte sind meistens stabil

Ihr Werteprofil ist in der Regel recht stabil. „Im Allgemeinen charakterisiert das Motivprofil unsere Persönlichkeit dauerhaft. So werden neugierige Kinder auch als Jugendliche und Erwachsene offen und interessiert durch das Leben gehen. Heranwachsende, die gerne planen und organisieren, werden dies auch als Erwachsene tun. Und Menschen mit ausgeprägter Lust am Essen werden sich wohl lebenslang mit ihrem Gewicht plagen.“ (Psychologie Heute 03/2001, Seite 20 ff.)

Das sagt doch schon unser GMV[1]

Trotz der ausgeprägten Individualität im Lebensmotiv-Mix scheint es auch Gemeinsamkeiten bei bestimmten Gruppen zu geben. So präferieren Frauen eher die Motive Ruhe und sind stärker Ängsten ausgesetzt. Männer sind vor allem von Sex, Aggression und Rache bestimmt. Auch das war uns bereits mit GMV klar, und wurde durch Reiss bestätigt. Herausgekommen ist weiter, dass gläubige Menschen weniger nach Unabhängigkeit, Rache und Aggression streben und stärker von Ehre und Familie bestimmt sind.

Wie immer Sie gestrickt sind. Spannend ist das persönliche Reiss-Profil allemal. Denn gerade für das Finden und Erreichen von authentischen Zielen, für Erfolg, Zufriedenheit und Glück im Leben, ist es enorm wichtig, dass Sie Ihre Motive und Werte kennen. Gute Ziele sind immer kompatibel mit Ihren Werten und Motiven.

[1]  GMV = gesunder Menschenverstand

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Phantasiereise – Ziele-Selbst-Coaching 7

Phantasie bringt Sie überall hin
Phantasie bringt Sie überall hin – Bild: Fotolia

Regen Sie Ihr Unterbewusstsein an – es wird Ihr stärkster Helfer!

Die Phantasiereise lehnt sich an eine Übung an, die „Der ideale Tag“ heißt und von der amerikanischen Erfolgsautorin Barbara Sher stammt. Stellen Sie sich einen perfekten Tag vor. Sie haben IHRE Ziele erreicht. Schauen Sie hin, hören Sie hin, spüren Sie hin: Was sehen Sie? Was hören Sie? Wie fühlen Sie sich in IHREM perfekten Leben?

Sie können die Übung auch ausdehnen auf eine Woche, einen Monat ein Jahr. Folgen Sie Ihren Gefühlen und spontanen Gedanken.

„Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt, Phantasie aber umfasst die ganze Welt.“ Albert Einstein

 Zielbindung: Beschreiben Sie Ihre Phantasiereise

So, jetzt gehen Sie einmal über die Grenzen und Beschränkungen, die Sie sich selbst auferlegen (Ich kann kein Millionär werden. Ich muss diesen Job machen, auch wenn er mich anödet. Schließlich brauche das Geld. Ich muss dies, ich kann nicht dass, blablabla – diese inneren Kritiker und Hemmer die stärksten und häufigsten Bremser auf dem Weg zu Zielen).

Gut, dass IHR Gehirn (ja auch IHRES) in der Lage ist, diese Grenzen zu überschreiten. Sie müssen es ihm nur erlauben. Dem Gehirn ist es nämlich „wurscht“, was es denkt. Es liebt es einfach, zu denken. Also los!

Nutzen Sie IHRE Wünsche und Träume, nutzen Sie auch die besonders unrealistischen Wünsche und Träume (aus Ihrer jetzigen Sicht). Vertrauen Sie auf die Erkenntnis „hüte dich vor deinen Wünschen, sie könnten wahr werden.“

„Wer immer das tut, was er immer getan hat, bekommt das, was er immer bekommen hat.“ Sprichwort

Stellen Sie sich vor, Sie haben alles erreicht, was Sie sich wünschen und erträumen. Sie tun, was Sie möchten, Sie leben dort, wo Sie sein wollen, Sie sind der oder die, der oder die Sie sein wollen. Äußerlich, innerlich, gesundheitlich, intellektuell, partnerschaftlich, beruflich, spirituell. Wissen, Erfahrung, Ausstrahlung. Vielleicht gibt es ja einen Menschen oder mehrere, die Sie bewundern, vielleicht auch nur aus einem Teilbereich (Aussehen, Ausstrahlung, Typ, Auftreten, Job, etc.). Basteln Sie sich aus den Wunschteilen IHR Wunschleben einfach selbst zusammen – Ihre Phantasie schafft das locker. Dann spüren Sie mal hin, ob Sie sich dabei wohl fühlen, ob Sie es noch sind und ob das so machbar ist. Wissenschaftlich betrachtet klingt das so:

„Die erwünschte Zukunft wird vor dem geistigen Auge spielend erreicht und genießerisch ausgekostet. (…) Zielsetzungen, die Phantasie zu realisieren, reflektieren folglich nicht die eingeschätzten Erfolgswahrscheinlichkeiten, sondern ausschließlich den impliziten pull-Effekt (frei: Zug-, Sog-Effekt) der in der Phantasie abgebildeten positiven Ereignisses.“ (Oettingen / Gollwitzer: Theorien der modernen Zielpsychologie, Huber 2002, S.58)

 „Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.“ Johann Wolfgang von Goethe

 

Erfinden Sie die Details für Ihren perfekten Tag

Je konkreter, desto besser. Wo leben Sie? Wie leben Sie – feudal, modern, unterwegs, sesshaft? Was tun Sie von morgens bis abends? Nachts? Mit wem umgeben Sie sich? Was ist Ihr Job? Was sind Ihre Hobbies? Was können Sie besonders gut, von dem was Sie an diesem Tag machen? Wer sind Ihre Freunde? Wie sind Sie? Warum sind das Ihre Freunde? Etc.

Beschreiben Sie ihren Besitz

Was besitzen Sie alles? Was davon ist wichtig? Für Sie? Für andere? Was tun Sie mit Ihrem Besitz, Vermögen? Wenn Sie keinen großen Besitz haben, warum nicht?

Beschreiben Sie ihre Umwelt

In welchem Land leben Sie? Wie sehen Sie? Pflanzenwelt, Tiere, Sind Sie am Meer? In den Bergen? In einer Großstadt? Auf dem Land? Zurückgezogen? Mittendrin? Wen haben Sie um sich? Tiere? Einen Partner? Kinder? Freunde? Sind Sie unterwegs? Forscher? Zurückgezogen? Schriftsteller? Künstler? Etc.

 

Kernfragen

Was brauchen Sie, um sich wohl zu fühlen? Was macht Sie zufrieden? Was ermöglicht Ihnen, anderen geben zu können? Was schafft Gelassenheit, Freundlichkeit, Lebensfreude? Was versetzt Sie in die Lage, Lebensqualität genießen zu können?

Was brauchen Sie, das Ihnen auch heute wichtig ist? Was sollte vorhanden sein, damit Sie genießen können? Was benötigen Sie, um  zufrieden zu sein, lachen zu können, sich wohl zu fühlen? Nehmen Sie es mit!

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Neu und alles komplett – 20 Schritte für Ihr Ziele-Selbst-Coaching:
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